TINNITUS

 

 

Der Tinnitus

Die Lärmschwerhörigkeit wird in ca. 40% der Fälle von einem chronischen Tinnitus begleitet. Der Tinnitus erhöht den Grad der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE). Voraussetzung: Der Tinnitus macht krank; der Tinnitus hat also einen eigenen Krankheitswert.

 

Die psychische Belastung

Bei einem komplexen Tinnitus-Leiden hat der Tinnitus einen solchen Krankheitswert. Die Bezeichnung komplexes Tinnitus-Leiden meint den dekompensierten Tinnitus.  Dieser Begriff  charakterisiert  die Tinnitusbelastung als psychiatrisch relevant. Die Tinnitusbelastung ist dann psychiatrisch Relevant, wenn zum Beispiel eine Anpassungsstörung festgestellt wird.

 

Die Anpassungsstörung

Die Diagnose einer Anpassungsstörung  wird wie folgt definiert:

Hierbei handelt es sich um Zustände von subjektiver Bedrängnis und emotionaler Beeinträchtigung, die im Allgemeinen soziale Funktionen und Leistungen behindern und während des Anpassungsprozesses nach einer entscheidenden Lebensveränderung oder nach belastenden Lebensereignissen auftreten. Die individuelle Prädisposition oder Vulnerabilität spielt bei dem möglichen Auftreten und bei der Form der Anpassungsstörung eine bedeutsame Rolle; es ist aber dennoch davon auszugehen, dass das Krankheitsbild ohne die Belastung nicht entstanden wäre. Die Anzeichen sind unterschiedlich und umfassen depressive Stimmung, Angst oder Sorge (oder eine Mischung von diesen). Außerdem kann ein Gefühl bestehen, mit den alltäglichen Gegebenheiten nicht zurechtzukommen, diese nicht vorausplanen oder fortsetzen zu können. Störungen des Sozialverhaltens können ein zusätzliches Symptom sein. Hervorstechendes Merkmal kann eine kurze oder längere depressive Reaktion oder eine Störung anderer Gefühle und des Sozialverhaltens sein.

 

Die chronische Erkrankung

Allgemein gilt Folgendes: Hinsichtlich des chronischen Tinnitus wird zwischen einem chronisch kompensierten und einem chronisch dekompensierten Tinnitus differenziert.

Viele  Geschädigte  mit  kompensiertem  Tinnitus  können  nach  einer  anfänglichen  Irritationsphase ohne große Beeinträchtigung mit ihrem Ohrgeräusch leben. Ist dies nicht möglich und entwickelt der Betroffene eine Sekundärsymptomatik (Schlaf- oder Konzentrationsstörungen, Vermeidungsverhalten, Depressionen etc.), wird dies als dekompensierter Tinnitus bezeichnet. Es bestehen ein hoher Leidensdruck und eine deutliche Beeinträchtigung der Lebensqualität und der Erwerbsfähigkeit.

 

 

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LÄRMSCHWERHÖRIGKEIT

 

Sie sind krank durch Lärm geworden, leiden an Lärmschwerhörigkeit, weil Sie jahrelang hart gearbeitet haben? 

Ich setze Ihren Anspruch auf Rente gegen die Berufsgenossenschaft (BG) durch. 

Das geht auch, wenn Ihre Belastung mit Lärm bereits Jahre oder Jahrzehnte zurückliegt oder Sie bereitspensioniert sind.

Ich werde alles dafür tun, dass Sie sogar für die Vergangenheit Leistungen erhalten.

Die Kosten haben wir von Anfang an Griff.  

Wenn Sie sich keinen Anwalt leisten können: Dann arbeite ich für ein Erfolgshonorar. Das bedeutet: Kann ich Zahlungen der BG erreichen, erhalte ich 15% davon als Honorar. Gehen Sie leer aus, erhalte ich keinen Cent Honorar.

 

Ein paar Fakten zur Lärmschwerhörigkeit:

Diese gehört zu den anerkannten Berufskrankheiten und steht deswegen in der offiziellen Liste. Wenn Sie sich jetzt denken, Sie bekommen deswegen von der BG einfach Leistungen, so liegen Sie falsch.

Bei jedem Antrag Rente prüft die BG genau, ob eine Berufskrankheit im Sinne der gesetzlichen Vorschriften vorliegt. Gerade wenn Sie bereits in Rente sind oder / und die lärmende Arbeit lange zurückliegt, sieht die BG genau hin.

Das Verfahren vor der BG ohne einen Anwalt durchzustehem, hat wenig Aussicht auf Erfolg.

 

So läuft das Verfahren vor der BG ab:

  1. Meldung der Berufskrankheit an die BG. 
  2. BG übermittelt Fragebögen zu Ihrer Tätigkeit. Die Lärmbelastung (Durch welche Maschinen? Welcher Abstand Ihres Arbeitsplatzes zur Lärmquelle? Wurde Lärmschutz getragen?) wird genau ermittelt.
  3. Von der BG werden von den behandelnden Ärzten und vom Betriebsarzt Daten angefordert. Oft wird auch ein Sachverständigengutachten angefordert.
  4. Liegen ausreichend medizinische Daten vor, entscheidet die BG über die Anerkennung Ihrer Lärmschwerhörigkeit als Berufskrankheit.
Einen Anspruch auf Rente haben Sie nur dann, wenn eine Minderung der Erwerbsfähigkeit aufgrund der Lärmschwerhörigkeit von 20% oder mehr festgestellt wird. Die Lärmschwerhörigkeit ist in vielen Fällen mit einem chronischen Tinnitus (Ohrgeräusch) verbunden.

Immer her mit Ihren Fragen:

E-mail: info@twitting.eu 

oder 

Telefon 02331-409319

 

 

MOTORRADUNFALL SCHMERZENSGELD

Sie wurden bei einem Motorradunfall verletzt? Dann verlangen Sie maximales Schmerzensgeld!

Der „Unfall mit Motorrad“ hat leider typische Verletzungen zur Folge, die meistens lange und intensiv behandelt werden müssen.

Bei der Höhe des Schmerzensgeldes spielt es eine Rolle, ob der körperliche Schaden dauerhaft ist.

==> Urteile Schmerzensgeld

Nach einem Motorradunfall sind Sie nicht mehr “derselbe” wie früher. Das muss bei der Berechnung von Schmerzensgeld berücksichtigt werden.

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Ich antworte Ihnen kostenlos und unverbindlich.

info@twitting.eu oder 02331-409319

Hinweis:  Ihre Anfrage ist kostenlos. Meine unverbindliche Ersteinschätzung mit der ich Sie über Ihre rechtlichen Möglichkeiten informiere, ist für Sie auch kostenfrei.

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