Motorradunfall. Unterschätze Dynamik

Moderne Motorräder sind elegant. Moderne Motorräder sind schnell. Yamaha, Ducati, Kawasaki, BMW, Honda und Suzuki bieten Bikes an, deren Leistung jenseits von 200 PS liegt.

Die Höchstgeschwindigkeit kennt in 300 km/h keine Grenze. Das Wort Beschleunigung trifft die Dynamik dieser Fahrzeuge nicht.

Es sollte vielmehr von katapultieren gesprochen werden. Dieses gilt zuvorderst für Supersportler, gleichermaßen aber auch für Sporttourer und sogar für Reisemaschinen, bzw. Enduros. Alle sind infernalisch schnell. Darin liegt der Reiz des Motorradfahrens, aber auch eine große Gefahr.

Vor allem ältere und unerfahrene Pkw-Fahrer rechnen nicht mit einer solchen Leistungsentfaltung bei Motorrädern. Gern wird gegenüber den erstaufnehmenden Polizisten nach einem Unfall von Autofahrern behauptet, ‘das Motorrad habe ich einfach nicht gesehen’. Dieses ist natürlich nur eine leicht zu durchschauende Ausrede des Pkw Fahrers, um von dem eigenen Fehler abzulenken.

Wir lassen es nicht zu, dass der Pkw-Fahrer mit diesem Blödsinn durchkommt. Motorradfahrer halten ihre Knochen hin, während Pkw-Fahrer lassen es oft einfach darauf ankommen, in dem Bewusstsein, dass sie durch den Haufen Blech um sie herum ausreichend geschützt sind. Dieses werden wir klar herausarbeiten und nachweisen da, dass dem Pkw-Fahrer die Alleinschuld an dem Kreuzungsunfall trifft, aus dem er sich so gerne herausreden würde.

Um dieses klar darzustellen, arbeiten wir mit spezialisierten Gutachtern zusammen. Diese werden souverän nachweisen, dass das Motorrad für den PKW Fahrer erkennbar war und er den Unfall hätte vermeiden können, wäre er nicht einfach rausgezogen. Den gern erhobenen Einwand des Mitverschuldens des Motorradfahrers machen wir nicht mit.’

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25.000 Euro Schmerzensgeld wegen Genitalverletzung mit dauerhaften Folgeschmerzen, Prellungen an Becken und Wirbelsäule

Urteil Oberlandesgericht Naumburg 2U 100/13

Das OLG Naumburg spricht dem Kläger 25.000 Euro Schmerzensgeld wegen Genitalverletzung mit dauerhaften Folgeschmerzen, Prellungen an Becken und Wirbelsäule zu.

Der Motorradfahrer befuhr eine vorfahrtsberechtigte Straße. Im Kreuzungsbereich missachtete der Pkw-Fahrer das Vorfahrtsrecht des Motorradfahrers. Es kam zum Zusammenstoß.

Der Motorradfahrer prallte mit dem äußeren Genital auf den Motorradtank.

Er erlitt ein Hämatom im Bereich der Peniswurzel, Schmerzen im Bereich der Peniswurzel bei der Erektion, Schürfwunde am Penisschaft, eine Beckenprellung, HWS/BWS/LWS-Prellungen, so wie eine Oberschenkel-/-Kniekontusion und eine dauerhafte erektile Dysfunktion.

Der Unfallverursacher zahlte außergerichtlich an den Motorradfahrer, weil diesem die Führung eines normalen Sexuallebens unmöglich gemacht wurde, ein Schmerzensgeld in Höhe von 10.000 EUR.

Der Motorradfahrer klagte.

Das Landgericht sprach ein weiteres Schmerzensgeld in Höhe von 7.500 Euro. Der Motorradfahrer ging in Berufung.

Das Oberlandesgericht erkannte beim Kläger eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von 10%. Keine Verbesserung der dauernden erektilen Dysfunktion. Gefahr von Stimmungsveränderungen und Depressionen.

Das OLG Naumburg erhöhte den Schmerzensgeldanspruch auf insgesamt 25.000 Euro.

Schmerzensgeld bei einem Motorradunfall

Motorradfahrer sind verpflichtet, einen Helm zu tragen. Das ist gesetzlich geregelt.

Die Missachtung der Helmpflicht kann die Höhe des Schmerzensgeldes mindern.

Generell sprechen Gerichte Motorradfahrern ohne Schutzhelm eine Mithaftung von

mindestens 30% zu.

Im Gegensatz zum Helm ist Schutzkleidung bei Motorradfahrern keine Pflicht.

Die mit Protektoren verstärkten Jacken, abriebfesten Lederhosen und Racing-Stiefel können extra getragen werden.

Die Höhe des Schmerzensgeldes bemisst sich an Einzelfällen. Meist sind Motorradfahrer nicht nur an einem Körperteil betroffen, sondern erleiden mehrere Verletzungen, sogenannte Polytraumata. Dann ist der Anspruch auf Schmerzensgeld höher.

Häufig treten beim Motorradunfall Gehirnenschütterungen und Schleudertraumata auf. Schwere bis schwerste Verletzungen sind an der Tagesordnung.

Smerzensgeldtabelle bei Motorradunfall:

Betrag

Unfall/Verletzung

Gericht/Entscheidung

25.000 Euro Genitalverletzung mit daurenhaften Folgeschmerzen, Prellungen an Becken und Wirbelsäule OLG Naumburg  2 U 100/13
13.333 Euro Diverse Knochenfrakturen, Brustkorbprellung, Schädelhirntrauma OLG Hamm Az. 9 U 17/13
5.500 Euro Schultergelenkenssprengung OLG Schleswig-Holstein Az. 7 U 15/12
3.000 Euro Mittelhandfraktur, Rippenbruch und Hüftgelenksprellung OLG Koblenz Az. 12 U 1529/09

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MOTORRADUNFALL SCHMERZENSGELD

Sie wurden bei einem Motorradunfall verletzt? Dann verlangen Sie maximales Schmerzensgeld!

Der „Unfall mit Motorrad“ hat leider typische Verletzungen zur Folge, die meistens lange und intensiv behandelt werden müssen.

Bei der Höhe des Schmerzensgeldes spielt es eine Rolle, ob der körperliche Schaden dauerhaft ist.

==> Urteile Schmerzensgeld

Nach einem Motorradunfall sind Sie nicht mehr “derselbe” wie früher. Das muss bei der Berechnung von Schmerzensgeld berücksichtigt werden.

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