Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) Schmerzensgeld

PTBS nach einem Unfall

Nach einem schweren Unfall können sich psychische Folgeschäden viel später auswirken.

Symptome der psychischen Erkrankungen generell bilden sich innerhalb von sechs bis zwölf Monaten aus.

Zu den PTBS Symptomen gehören:

  • Depression, Schlafstörung.
  • Negative Gefühle: Wut, Trauer, Hilflosigkeit, emotionale Gefühlstaubheit
  • Übererregung und Konzentrationsschwierigkeiten

Psychische Erkrankungen haben Auswirkungen auf die Lebensqualität. Unfallopfer mit PTBS -Symptomen brechen oftmals soziale Kontakte ab und können ihren Beruf nicht weiter nachgehen.

Wie hoch ist das Schmerzensgeld beim PTBS?

Die Höhe des Schmerzensgelds wird immer individuell berechnet. Dabei kommt es darauf an,

  •  ob die Lebensqualität eingeschränkt ist
  •  ob das Unfallopfer seinem Beruf nachgehen kann
  • ob die Erwerbsfähigkeit eingeschränkt ist
  • ob eine Therapie nötig ist

Posttraumatische Belastungsstörung Schmerzensgeldtabelle

Verletzung Schmerzensgeld Urteil
Traumatisierung mit einzelnen Panikattaken 8. 000 Euro LG Bonn, Urtell 3 O 334/06 von 04.03.2008
Chronischen psychophysischen Erschöpfungszustand 5.000 Euro OLG Hamm, Urteil 6 U 231/99 von 02.04.2001
Massive psychische Beeinträchtigung 7.000 Euro OlG Frankfurt, Urteil 4 U 26/95 von 01.10.2004

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Arthrose als Berufskrankheit

Arthrose in Gelenken kann dann eine anerkannte Berufskrankheit sein, wenn sie auf Arbeiten mit Druckluftwerkzeugen oder gleichartigen Maschinen, die Schwingungen und Erschütterungen in einem bestimmten Frequenzbereich erzeugen, zurückzuführen ist.

Die Arthrose bildet sich durch eine hohe mechanische Belastung der Knochen und der Gelenke in Form von Druckkräften und Zugkräften. Vibrationsschäden können insbesondere die Handgelenke, die Daumengelenke, die Ellenbogengelenke und die Schultergelenke betreffen. Hier ausgewählte, spezifische Befunde:

  • Handgelenksarthrose
  • Daumensattelgelenkarthrose
  • Ellenbogenarthrose
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Kahnbeinbruch

Zum Berufskrankheitsbild können auch weitere chronische Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats gehören, zum Beispiel:

  • Hüftarthrose
  • Kniegelenksarthrose

Lassen Sie sich von der Berufsgenossenschaft nicht einreden, Ihre Arthrose sei ausschließlich degenerativ bedingt. Wir werde das Gegenteil beweisen.

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Wieviel Schmerzensgeld ist angemessen? Welche Ansprüche gibt es nach einem Unfall noch?

Antworten von Rechtsanwalt Dirk Twitting

Welche Schadenersatzansprüche gibt es?

Nach einem Unfall müssen alle materiellen und immateriellen Schäden ersetzt werden. Unter dem immateriellen Schaden versteht man das Schmerzensgeld. Zu den materiellen Schaden zählen der Erwerbsschaden, Haushaltsschaden, Pflegekosten, Betreuungskosten, Sachschäden, Fahrkosten, usw.

Wenn die verletzte Person nicht mehr arbeiten gehen kann, wirkt sich das auf die Höhe des Schmerzensgeldes aus?

Ja. Das Schmerzensgeld kompensiert verlorenen Lebensqualität und Lebensfreude. Dazu zählen nicht nur Hobbys, sondern auch die Fähigkeit, einem Job nachzugehen.

Wieviel Schmerzensgeld ist angemessen?

Das immer individuell. Wichtig ist das Niveau des Verletzungs-Traumas, die Behandlungsdauer, die psychischen Beeinträchtigungen und die Prognose für die Zukunft. Das Anspruch auf Schmerzensgeld orientiert sich der Höhe an vergleichbaren Fällen und Gerichtsurteilen (Schmerzensgeldtabelle ansehen).

Wie kann man effektiv mit der Haftpflicht-Versicherung des Unfallverursachers kommunizieren?

Das ist nicht so einfach. Hier braucht man einen kompetenten Rechtsanwalt, um komplizierte juristische Probleme zu lösen, die bei Personenschäden und KFZ-Schäden aufkommen.

Welche Summen kann man von der privaten Unfallversicherung (PUV) bekommen?

Die PUV zahlt nach einem Unfall oftmals überhaupt nichts oder viel zu wenig. Das Personal der PUV ist oft sehr gut darauf trainiert, Ansprüche abzuwehren. Als Laie hat man keine Chance. Hier hilft Ihnen der Rechtsanwalt, um auf „Augenhöhe“ mit der Versicherung zu verhandeln und Ansprüche durchzusetzen.

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35.000 Euro aufgrund Erhöhung des Schmerzensgeldes wegen mehrerer Verletzungen

Entscheidung OLG Saarbrücken vom 26.02.2015, 4 U 26/14

Bei einer unverschuldeten Begegnungskollision erlitt der Kläger schwere Verletzungen. Der 39-jährige Autofahrer erlitt einen Beckenbruch, einen Bruch des linken Unterarms, einen Bruch der linken Augenhöhle, einen Nasenbeinbruch, eine Lungenquetschung und ein Schleudertrauma 2. Grades.

Die Haftpflichtversicherung des Beklagten zahlte außergerichtlich ein Schmerzensgeld von 11.000 Euro.

Das Landgericht Saarbrücken sprach dem Kläger ein weiteres Schmerzensgeld von 14.000 Euro zu.

Aber das war dem Kläger zu wenig. Berufung wurde eingelegt.

Das Oberlandesgericht erkannte, dass die Unfallfolgen die Lebensqualität des Klägers verschlechtert haben.

Der Kläger erlitt eine leichte Bewegungseinschränkung in der Rotation, eine leichte Verhärtung der Muskulatur infolge des Beckenbruch, eine Einschränkung der Umwendbewegung des Unterarms nach außen, sowie eine ca. 16 cm lange reizlose Narbe am Unterarm. Dazu zeigte sich beim Kläger eine Depression.

Der Kläger befand sich 21 Tage in stationärer Behandlung. Danach erfolgten zwei Monate Rehabilitation. Dann folgte beim Kläger weitere ambulante Krankengymnastik.

Das Oberlandesgericht Saarbrücken hob die Entscheidung des Landgerichts auf und sprach dem Kläger ein Schmerzensgeld von insgesamt 35.000 Euro zu.

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25.000 Euro Schmerzensgeld wegen Genitalverletzung mit dauerhaften Folgeschmerzen, Prellungen an Becken und Wirbelsäule

Urteil Oberlandesgericht Naumburg 2U 100/13

Das OLG Naumburg spricht dem Kläger 25.000 Euro Schmerzensgeld wegen Genitalverletzung mit dauerhaften Folgeschmerzen, Prellungen an Becken und Wirbelsäule zu.

Der Motorradfahrer befuhr eine vorfahrtsberechtigte Straße. Im Kreuzungsbereich missachtete der Pkw-Fahrer das Vorfahrtsrecht des Motorradfahrers. Es kam zum Zusammenstoß.

Der Motorradfahrer prallte mit dem äußeren Genital auf den Motorradtank.

Er erlitt ein Hämatom im Bereich der Peniswurzel, Schmerzen im Bereich der Peniswurzel bei der Erektion, Schürfwunde am Penisschaft, eine Beckenprellung, HWS/BWS/LWS-Prellungen, so wie eine Oberschenkel-/-Kniekontusion und eine dauerhafte erektile Dysfunktion.

Der Unfallverursacher zahlte außergerichtlich an den Motorradfahrer, weil diesem die Führung eines normalen Sexuallebens unmöglich gemacht wurde, ein Schmerzensgeld in Höhe von 10.000 EUR.

Der Motorradfahrer klagte.

Das Landgericht sprach ein weiteres Schmerzensgeld in Höhe von 7.500 Euro. Der Motorradfahrer ging in Berufung.

Das Oberlandesgericht erkannte beim Kläger eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von 10%. Keine Verbesserung der dauernden erektilen Dysfunktion. Gefahr von Stimmungsveränderungen und Depressionen.

Das OLG Naumburg erhöhte den Schmerzensgeldanspruch auf insgesamt 25.000 Euro.

Schmerzensgeld bei einem Motorradunfall

Motorradfahrer sind verpflichtet, einen Helm zu tragen. Das ist gesetzlich geregelt.

Die Missachtung der Helmpflicht kann die Höhe des Schmerzensgeldes mindern.

Generell sprechen Gerichte Motorradfahrern ohne Schutzhelm eine Mithaftung von

mindestens 30% zu.

Im Gegensatz zum Helm ist Schutzkleidung bei Motorradfahrern keine Pflicht.

Die mit Protektoren verstärkten Jacken, abriebfesten Lederhosen und Racing-Stiefel können extra getragen werden.

Die Höhe des Schmerzensgeldes bemisst sich an Einzelfällen. Meist sind Motorradfahrer nicht nur an einem Körperteil betroffen, sondern erleiden mehrere Verletzungen, sogenannte Polytraumata. Dann ist der Anspruch auf Schmerzensgeld höher.

Häufig treten beim Motorradunfall Gehirnenschütterungen und Schleudertraumata auf. Schwere bis schwerste Verletzungen sind an der Tagesordnung.

Smerzensgeldtabelle bei Motorradunfall:

Betrag

Unfall/Verletzung

Gericht/Entscheidung

25.000 Euro Genitalverletzung mit daurenhaften Folgeschmerzen, Prellungen an Becken und Wirbelsäule OLG Naumburg  2 U 100/13
13.333 Euro Diverse Knochenfrakturen, Brustkorbprellung, Schädelhirntrauma OLG Hamm Az. 9 U 17/13
5.500 Euro Schultergelenkenssprengung OLG Schleswig-Holstein Az. 7 U 15/12
3.000 Euro Mittelhandfraktur, Rippenbruch und Hüftgelenksprellung OLG Koblenz Az. 12 U 1529/09

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45.000 EUR Schmerzensgeld wegen schweren Schädel-Hirn-Traumas mit apallischem Syndrom und Wachkoma

Urteil Oberlandsgericht Naumburg  2 U 62/14 vom 26.03.2015

Das OLG Naumburg spricht dem Kläger  45.000 Euro Schmerzensgeld zu wegen schweren Schädel-Hirn-Traumas.

Der Sattelzug-Fahrer übersah ein Stop-Schild. Es kam zu einer Kollision zwischen einem Pkw und dem Lkw im Rahmen eines Kreuzungsunfalls.

Beim Unfall erlitt der Pkw-Fahrer ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit anschließendem appalischen Syndrom, sowie Wachkoma und trotz mehrerer Operationen, sechs Monate nach dem Unfall stirbt er.

Die Erben, nämlich seine Ehefrau und sein Sohn, klagen auf eine Schmerzensgeldzahlung.

Das Landgericht Halle erkennt auf 100-prozentiger Haftung des Lkw-Fahrers, es spricht den Erben 80.000 Euro Schmerzensgeld zu.

Der Lkw-Fahrer legt Berufung ein.

Das Oberlandesgericht Naumburg sah es als erwiesen an, dass der Lkw-Fahrer den Unfall hätte verhindern können. Aber auch für den Pkw-Fahrer gab es eine Möglichkeit, den Lkw rechtzeitig wahrzunehmen, mit dem Abbiegevorgang zu rechnen  und die Geschwindigkeit zu reduzieren.

Der Lkw-Fahrer habe nicht vollständig für die Unfallfolgen zu haften, so dass Oberlandesgericht.

Das OLG hielt deswegen ein Schmerzensgeld in Höhe von lediglich 60.000 EUR für angemessen. Unter Berücksichtigung der Mit-Haftung des Pkw-Fahrers ergibt sich eine Haftung des Lkw-Fahrers in in Höhe von 75% und somit ein Schmerzensgeldanspruch gemäß Quote in Höhe von 45.000 Euro.

12.000 Euro Schmerzensgeld wegen Tinnitus

Das Oberlandesgericht Naumburg spricht dem Kläger 12.000 Euro zu wegen mittelschweren Tinnitus.

OLG Naumburg 1 U 97/12

Nach einem Verkehrsunfall erlitt der Kläger ein HWS-Distorsionstrauma, Prellungen der Wirbelsäule, des Thorax und des Unterschenkels. Dazu litt er unter Rücken-, Kopf-, Nacken- und Beckenschmerzen, sowie eine Verschlechterung der Sehfähigkeit. Und als Folge des HWS-Distorsionstraumas ergibt sich ein Tinnitus.

Der Kläger wurde über zwei Monate lang krankschrieben. Alle seine Verletzungen, außerdem sein rechtsseitiger Tinnitus, dauern an.

Der Kläger unterzieht sich einer mehrwöchigen Tinnitus-Rehabilitationsmaßnahme.

Wegen Tinnitus ergeben sich soziale und berufliche Probleme. Es kam zu Schlafstörungen, Kommunikations- und Konzentrationsproblemen, Einschränkung der Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit.

Das Landgericht Dessau-Roßlau spricht dem Kläger ein Schmerzensgeld von 6.000 Euro zu.

Der Kläger legt Berufung ein.

Die behandelnden Ärzte haben beim Kläger eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von 10% bestätigt.

Das Oberlandesgericht Naumburg erkannte, dass die Erkrankung sich entwickelt hat und der Krankheitsverlauf nicht absehbar ist. Eine Verbesserung oder Heilung können nicht sicher vorhergesagt werden.

Nach Ansicht des OLG wird die landgerichtliche Entschädigung von 6.000 Euro dem Sachverhalt nicht gerecht. Das OLG erhöhte deswegen den Schmerzensgeldanspruch auf 12.000 Euro.

13.000 Euro Schmerzensgeld wegen Schleudertraumas

OLG München, Endurteil vom 21.03.2014 – 10 U 3341/13

Das Oberlandesgericht München sprach einem Geschädigten 13.000 Euro Schmerzensgeld zu wegen eines Schleudertraumas.

Der Unfallverursacher hatte dem Verletzten die Vorfahrt genommen. Außerdem stand er unter Alkoholeinfluss. Beim Unfallverursacher wurde direkt nach dem Unfall eine Blutalkoholkonzentration (BAK) von 1,4 Promille festgestellt.

Der Geschädigte erlitt eine HWS-Distorsion 1. Grades und Prellungen des Unterarms und des Schienbeins. Noch mehr als 9 Monate nach dem Unfall war er arbeitsunfähig, was in erster Linie nicht auf den Unfall zurückzuführen war, sondern auf die unzureichende Schmerztherapie im Anschluss.

Die Versicherung des Unfallverursachers hatte dem Geschädigten nur einen Betrag in Höhe von 2.000 Euro gezahlt. Das Landgericht Traunstein sprach dem Kläger weitere 3.000 Euro Schmerzensgeld zu. Schließlich erkannte das Oberlandesgericht München wegen den Dauerfolgen der Verletzungen und der Notwendigkeit einer Schmetrtherapie in seinem Urteil auf Zahlung eines Gesamtschmerzensgeldes in Höhe von insgesamt  13.000 Euro.

22.000 Euro Schmerzensgeld für unbemerkte Gewebeentzündung im Gesäßberich. Hausärztlicher Befunderhebungsfehler

OLG Hamm, Entscheidung 26 U 173/13 vom 13.10.2014

Das Oberlandesgericht Hamm sprach der Klägerin 22.000 Euro Schmerzensgeld zu wegen hausärztlichen Befunderhebungsfehlers.

Die Patientin klagte über Beschwerden im unteren Rücken und im Gesäßbereich.  Die Vertreterin der Hausärztin diagnostizierte Ischiasbeschwerden, die mit einer Spritze und einem Schmerzmittel behandelt wurden.

Drei Tage später wurde bei Patientin eine Gewebeentzündung des perirektalen und perianalen Fettgewebes mit Verdacht auf eine bakterielle Infektionskrankheit der Unterhaut und nekrotisierender Fasziitis diagnostiziert. Die Klägerin musste notfallmäßig operiert werden, wobei ein Teil des Schließmuskels entfernt wurde.

Kurz darauf wurden fünf Nachoperationen erforderlich.

Das OLG Hamm hat der Klägerin ein Schmerzensgeld in die Höhe von 22.000 Euro zuerkannt.

Die Ärztin, unter Berücksichtigung geschilderter Schmerzen, hat die Patientin nicht ausreichend untersucht. Sie musste auch die Analregion der Klägerin durch Betasten untersuchen. Dann hätte die Gewebeentzündung im Gesäßbereich rechtzeitig diagnostizert werden können. Und möglicherweise wäre dann der Schließmuskel nicht beschädigt worden. Die Klägerin hätte ad integrum geheilt werden können.

12.000 Euro Schmerzensgeld für Fahrradfahrer ohne Helm wegen Kopfverletzung

Urteil OLG Celle 14 U 133/13 vom 12.02.2014

Der Kläger war auf seinem Sportrad mit  einer Geschwindigkeit von 25-30 km/h unterwegs. Auf einer Straße wollte er links überholen. Zur gleichen Zeit wollte die Beklagte mit dem Fahrrad nach links in ein Grundstück einbiegen und dabei hat die Rückschaupflicht nicht beachtet. Es kam zur Kollision.

Beim Zusammenstoß stürzte der Kläger auf den Kopf und erlitt einen Schädelbruch und einen Krampfanfall. Er trug keinen Fahrradhelm, der die Kopfverletzung hätte verhindern können.

Wegen neurologischer Symptome, die der Kläger nach dem Unfall aufwies, wurde ihm das Führen von Kraftfahrzeugen für ein halbes Jahr verboten.

Eine allgemeine Helmtragepflicht für Radfahrer wurde vom OLG abgelehnt. Es gibt keine gesetzliche Helmtragepflicht und keine allgemeine Obliegenheit für Fahrradfahrer, einen Helm zu tragen. Ein schützender Helm ist nur beim Reiten und Skifahren erforderlich.

Das Gericht sprach  dem Kläger 12.000 Schmerzensgeld zu. Aber der Schmerzensgeldanspruch wurde um 20% gekürzt wegen Mitverschuldens des Kägers, der bei dem Zusammenstoß keinen Sturzhelm trug und keine Schutzmaßnahmen zur seinen Sicherheit im Straßenverkehr vorgenommen hat.

Die Beklagte hat Verkehrsregeln nicht beachtet und die doppelte Rückschaupflicht missachtet. Die Beklagte hätte den Kläger erkennen und die Kollision vermeiden können.

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80.000 EUR Schmerzensgeld nach augenärzlichem Behandlungsfehler zugesprochen

OLG Hamm vom 10.05.2016, 26 U 107/15

Das Oberlandsgericht Hamm sprach einer heute 19 Jahre alten Klägerin 80.000 Euro Schmerzensgeld zu.

Die Klägerin hatte aufgrund einer verspäteten ärztlichen Behandlung einen wesentlichen Teil ihrer Sehfähigkeit verloren.

Seit dem 10.Lebensjahr leidet die Klägerin an Diabetus mellitus.
Sie befand sich in der Behandlung der Augenärztin von 2007 bis 2009. Nach den Sommerferien in 2008 besuchte sie die Ärztin mehrfach wegen verschlechteter Sehfähigkeit. Bis zur letzten Behandlung im Februar 2009 nahm die Ärztin keine Augeninnendrucksuntersuchung vor.

Im März 2009, nach einer notfallmäßigen Aufnahme in einer Augenklinik, wurde bei der Klägerin ein Grüner Star (juveniles Glaukom mit Kammerwinkeldysgenisie) festgestellt. Infolge der Erkrankung verschlechterte sich die Sehfähigkeit an beiden Augen dramatisch (von 60% auf nur noch 30%). Die Klägerin musste an beiden Augen operiert werden. Und es gibt die Möglichkeit, dass sie weiter an Sehfähigkeit verliert und zu Lebzeiten erblindet.

Wegen der verspäteten Behandlung und dem darin zu sehenden ärztlichen Behandlungsfehler, kann die junge Klägerin kein adäquates Leben mehr führen. Sie kann kein Auto fahren und kann nicht an sportlichen Aktivitäten teilnehmen. Sie kann nur Berufe entsprechend ihrer stark eingeschränkten Sehfähigkeit ausüben. Dazu braucht sie einen speziell eingerichteten Arbeitsplatz.

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250​ ​000 Euro Schmerzensgeld nach ärztliche​m Behandlungsfehler bei Geburtshilfe

OLG Hamm 4.4.2017, 26 U 88/16

Das Oberlandesgericht Hamm hat mit Urteil vom 04.04.2017 (26 U 88/16) einem schwerbehinderten Kind aufgrund einer ve​r​spätet durchgefürten Sectio, die schwere Hirnschäden und geistige Behinderungen verursachte, ein Schmerzensgeld in Höhe von 250 000 € zubesprochen.

Die Mutter und das ungeborene Kind wurden​ durch einer ​K​ardioto​k​ographie (KTG) dauerhaft überwacht. Trotz bedenklicher Wertentschlossen sich die Ärzte ​nicht gleich zu ​einer Sectio.

​ Es wurde zugewartet und erst sehr viel später der Kaiserschnitt eingeleitet.​

Das Kind wurde mit einer Nabelschnurumschlingung entbunden und zeigte in seiner weiteren Entwi​c​klung die Folgen einer hypoxische​n​ Hirnschädigung.

Der heute neunjä​h​rige Kläger leidet an einer Epilepsie und an einer allgemeinen Entwicklungsstörung. Sein Intellekt, ​die ​Spracheund seine motorischen Fähigkeiten sind eingeschränkt.

Die Höhe ​des​ Schmerzensgeld ​es​ hängt immer vom individuellen Fall ab.

In den letzten Jahren haben sich die Schmerzensgeldbeträge für Geburtsschäden erhöht. Die schwerverletzte​n​ Kinder erhalten ​oft ​Schmerzensgeld in Höhe von ​mehreren Hunderttausend Euro.​

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Schmerzensgeld in Höhe von 150 000 € erhält 66-jährige Frau für die Verletzungsfolgen nach dem Verkehrsunfall

Entscheidung des Oberlandesgericht Naumburg vom 10.07.2014, Az. 2 U 101/13

Beim Verkehrsunfall befand sich die Klägerin auf dem Rücksitz des Autos und war angeschnallt. Ihr Fahrzeug stieß mit einem entgegen kommenden Auto zusammen. Der Fahrer des anderen Autos fuhr auf der Gegenfahrbahn.

Nach dem Zusammenstoß erlitt die Klägerin ein Schädel-Hirn -Trauma mit intrakranieller Blutung, nicht dislozierter Dens-Axis-Fraktur, Effendi-II-Fraktur, Toraxkontusion, Beckenschaufelfraktur links. Dazu wurde ihr ein Shunt-System unter die Schädeldecke implantiert.

Sie musste einen Monat im Krankenhaus behandelt werden. Danach hatte sie während vier Monate neurologische Rehabilitation.

Als Dauerfolgen verbleiben eine Halbseitenlähmung rechts, eine verringerte Leistungsfähigkeit und kognitive Leistungseinbußen, Gedächtnisdefizite, psychomotorische Verlangsamung, angewiesen sein auf die Hilfe Dritter, so wie grundlegende Antriebslosigkeit.

Nach dem Unfall konnte die Klägerin den Haushalt nicht mehr führen und auch nicht mehr im Garten arbeiten, beim Gehen hatte sie Schwierigkeiten und dauernde körperliche Anstrengung war unmöglich. Sie konnte kein Auto fahren oder an anderen sozialen Aktivitäten teilnehmen.

Das Oberlandesgericht bestätigte die Schwere der Verletzungen. Trotz des Alters der Klägerin sprach das OLG Naumburg der 66-jährigen Frau ein Schmerzensgeld in Höhe von 150.000 Euro zu.

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Schmerzensgeld nach Verkehrsunfall

Wenn Sie bei einem Verkehrsunfall unverschuldet verletzt wurden, haben Sie Anspruch auf Schmerzensgeld.

 Nach einem Unfall muss man:

  • den körperlichen Schaden der Polizei vor Ort mitteilen
  • die KFZ-Versicherungsnummer und das KFZ-Kennzeichnen mitteilen
  • die Verletzungen beim Arzt attestieren lassen
  • die Versicherung des Unfallverursachers kontaktieren
  •        den Arbeitgeber informieren (es gibt von diesem zunächst Lohnfortzahlung für 6 Wochen)
  • einen Anwalt für Verkehrsrecht konsultieren

Wie viel Schmerzensgeld können Sie erhalten?

Ihr Anspruch orientiert sich der Höhe nach an vergleichbaren Fällen und Gerichtsurteilen.

Es ist nicht so einfach mit der Versicherung des Unfallverursachers zu kommunizieren. Bei Personenschaden und KFZ-Schaden gibt es komplizierte juristische Probleme. Hier braucht man ein kompetenter Rechtsanwalt.

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Ihre Anfrage ist kostenlos. Meine unverbindliche Ersteinschätzung mit der ich Sie über Ihre rechtlichen Möglichkeiten informiere, ist für Sie auch kostenfrei.

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TINNITUS

 

 

Der Tinnitus

Die Lärmschwerhörigkeit wird in ca. 40% der Fälle von einem chronischen Tinnitus begleitet. Der Tinnitus erhöht den Grad der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE). Voraussetzung: Der Tinnitus macht krank; der Tinnitus hat also einen eigenen Krankheitswert.

 

Die psychische Belastung

Bei einem komplexen Tinnitus-Leiden hat der Tinnitus einen solchen Krankheitswert. Die Bezeichnung komplexes Tinnitus-Leiden meint den dekompensierten Tinnitus.  Dieser Begriff  charakterisiert  die Tinnitusbelastung als psychiatrisch relevant. Die Tinnitusbelastung ist dann psychiatrisch Relevant, wenn zum Beispiel eine Anpassungsstörung festgestellt wird.

 

Die Anpassungsstörung

Die Diagnose einer Anpassungsstörung  wird wie folgt definiert:

Hierbei handelt es sich um Zustände von subjektiver Bedrängnis und emotionaler Beeinträchtigung, die im Allgemeinen soziale Funktionen und Leistungen behindern und während des Anpassungsprozesses nach einer entscheidenden Lebensveränderung oder nach belastenden Lebensereignissen auftreten. Die individuelle Prädisposition oder Vulnerabilität spielt bei dem möglichen Auftreten und bei der Form der Anpassungsstörung eine bedeutsame Rolle; es ist aber dennoch davon auszugehen, dass das Krankheitsbild ohne die Belastung nicht entstanden wäre. Die Anzeichen sind unterschiedlich und umfassen depressive Stimmung, Angst oder Sorge (oder eine Mischung von diesen). Außerdem kann ein Gefühl bestehen, mit den alltäglichen Gegebenheiten nicht zurechtzukommen, diese nicht vorausplanen oder fortsetzen zu können. Störungen des Sozialverhaltens können ein zusätzliches Symptom sein. Hervorstechendes Merkmal kann eine kurze oder längere depressive Reaktion oder eine Störung anderer Gefühle und des Sozialverhaltens sein.

 

Die chronische Erkrankung

Allgemein gilt Folgendes: Hinsichtlich des chronischen Tinnitus wird zwischen einem chronisch kompensierten und einem chronisch dekompensierten Tinnitus differenziert.

Viele  Geschädigte  mit  kompensiertem  Tinnitus  können  nach  einer  anfänglichen  Irritationsphase ohne große Beeinträchtigung mit ihrem Ohrgeräusch leben. Ist dies nicht möglich und entwickelt der Betroffene eine Sekundärsymptomatik (Schlaf- oder Konzentrationsstörungen, Vermeidungsverhalten, Depressionen etc.), wird dies als dekompensierter Tinnitus bezeichnet. Es bestehen ein hoher Leidensdruck und eine deutliche Beeinträchtigung der Lebensqualität und der Erwerbsfähigkeit.

 

 

Zur Seite Lärmschwerhörigkeit 

LÄRMSCHWERHÖRIGKEIT

 

Sie sind krank durch Lärm geworden, leiden an Lärmschwerhörigkeit, weil Sie jahrelang hart gearbeitet haben? 

Ich setze Ihren Anspruch auf Rente gegen die Berufsgenossenschaft (BG) durch. 

Das geht auch, wenn Ihre Belastung mit Lärm bereits Jahre oder Jahrzehnte zurückliegt oder Sie bereitspensioniert sind.

Ich werde alles dafür tun, dass Sie sogar für die Vergangenheit Leistungen erhalten.

Die Kosten haben wir von Anfang an Griff.  

Wenn Sie sich keinen Anwalt leisten können: Dann arbeite ich für ein Erfolgshonorar. Das bedeutet: Kann ich Zahlungen der BG erreichen, erhalte ich 15% davon als Honorar. Gehen Sie leer aus, erhalte ich keinen Cent Honorar.

 

Ein paar Fakten zur Lärmschwerhörigkeit:

Diese gehört zu den anerkannten Berufskrankheiten und steht deswegen in der offiziellen Liste. Wenn Sie sich jetzt denken, Sie bekommen deswegen von der BG einfach Leistungen, so liegen Sie falsch.

Bei jedem Antrag Rente prüft die BG genau, ob eine Berufskrankheit im Sinne der gesetzlichen Vorschriften vorliegt. Gerade wenn Sie bereits in Rente sind oder / und die lärmende Arbeit lange zurückliegt, sieht die BG genau hin.

Das Verfahren vor der BG ohne einen Anwalt durchzustehem, hat wenig Aussicht auf Erfolg.

 

So läuft das Verfahren vor der BG ab:

  1. Meldung der Berufskrankheit an die BG. 
  2. BG übermittelt Fragebögen zu Ihrer Tätigkeit. Die Lärmbelastung (Durch welche Maschinen? Welcher Abstand Ihres Arbeitsplatzes zur Lärmquelle? Wurde Lärmschutz getragen?) wird genau ermittelt.
  3. Von der BG werden von den behandelnden Ärzten und vom Betriebsarzt Daten angefordert. Oft wird auch ein Sachverständigengutachten angefordert.
  4. Liegen ausreichend medizinische Daten vor, entscheidet die BG über die Anerkennung Ihrer Lärmschwerhörigkeit als Berufskrankheit.
Einen Anspruch auf Rente haben Sie nur dann, wenn eine Minderung der Erwerbsfähigkeit aufgrund der Lärmschwerhörigkeit von 20% oder mehr festgestellt wird. Die Lärmschwerhörigkeit ist in vielen Fällen mit einem chronischen Tinnitus (Ohrgeräusch) verbunden.

Immer her mit Ihren Fragen:

E-mail: info@twitting.eu 

oder 

Telefon 02331-409319

 

 

BERUFSKRANKHEIT LÄRM

 

Die Lärmschwerhörigkeit ist in Nr. 2301 der Anlage zur Berufskrankheiten-Verordnung als Berufskrankheit anerkannt. Nach dem offiziellen Merkblatt  stellt sich die Lärmschwerhörigkeit wie folgt dar:

Was ist eigentlich Lärm?

Lärm ist jedes Geräusch, welches das Gehör schädigen kann.  Der Lärm kann dabei vorkommen  als

  1. gleichmäßiger Dauerlärm
  2. stark schwankender Lärm
  3. Impulslärm

Am Arbeitsplatz kann Lärm nach mehrjähriger Einwirkung zu Lärmschäden des Gehörs führen. Bei sehr hohen Lautstärken sind bleibende Gehörschäden auch schon nach wenigen Tagen oder Wochen möglich.

Gefährdende Tätigkeiten

Geräusche, bei denen Frequenzen über 1000 Hz vorherrschen, und schlagartige Geräusche hoher Intensität, z.b. Hammerschläge auf Metall, sind für das Gehör besonders gefährlich.

Lärmende Tätigkeiten, sind solche, bei denen

  • die Tageslärmexposition von 80 Dezibel

oder

  • der Spitzenschalldruckpegel von 135 Dezibel

überschritten wird.

Lärmende Tätigkeiten kommen in allen Gewerbezweigen vor. Besonders häufig sind sie bei folgenden Arbeiten anzutreffen:

Metallbearbeitung und Verarbeitung (z.B. Walzstraßen)

Form- und Richtarbeiten mit dem Hammer (z.B. Gesenkhammer)

Brauereien, allgemein in der Getränkeproduktion, (z.B. Flaschen-Abfüller)

Arbeiten im Draht-, Schrauben- und Nagel-Fabriken

Gussputzen

Schleifen mit hochtourigen Werkzeugen (z.B. Flex-Arbeiten)

Blechbearbeitung

Druckluftwerkzeugen

Strahlarbeiten

Aufbringen von Metallen in Spritzverfahren (Flammspritzen)

Schweiß- und Schneidearbeiten, insbesondere Plasmaschneiden

Arbeiten an Schmieden und Pressen

im Bergbau

bei der Erprobung und Wartung von militärtechnischem Gerät

an Motor-Prüfständen

im Bereich von Gasturbinen, Kompressoren und Gebläsen

bei der Holzbearbeitung

in der Textilindustrie

in der Lebensmittelindustrie (z.B. Fleisch-Cutter)

beim Gewinnen und Bearbeiten von Steinen und Baumaterial aus Ton, Kalksandstein und Beton

bei Bauarbeiten

beim Recycling von Baumaterial

im Luftverkehr, hier vor allem das Bodenpersonal

im Schiffsverkehr

in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau

beim Betrieb lauter Arbeitsgeräte

bei Berufsmusikern.

 

 

Entstehung der Lärmschwerhörigkeit

Eine Lärmschwerhörigkeit ist nicht heilbar. Warum? Hier die Antwort:

Der Lärm gelangt über Schallwellen durch den Gehörgang zum Innenohr. Dort führt der Schall zunächst zu einer Ermüdung der Sinneszellen der unteren Schneckenwindung.  In dieser Phase können sich die Sinneszellen durch eine ausreichend lange Lärmpause von mehr als 14 Stunden vollständig erholen. Gibt es diese langen Lärmpausen aber nicht, kommt es zu einem Dauerschaden durch Stoffwechsel-Erschöpfung und nachfolgendem Zelltod. Die abgestorbenen Haarzellen im Ohr können nicht neu gebildet werden, so dass die einmal eingetretene Lärmschwerhörigkeit deshalb auch nicht heilbar ist.

Das Ausmaß des Lärmschadens nimmt zu mit

  • der Dauer der Lärm-Exposition
  • der Lärm-Intensität

Nach etwa 15 bis 20 Jahren wird der lärmschaden dann nicht mehr schlimmer. Zu diesem Zeitpunkt sind bereits alle durch Lärm zerstörbaren Zellen im Innenohr untergegangen.  Nach beendeter Lärmexposition schreitet die lärmbedingte Schädigung des Innenohres durch Lärm nicht mehr weiter fort.

 

Typischer Krankheitsverlauf

Die Lärmschwerhörigkeit ist typischerweise eine Schwerhörigkeit des Innenohrs. Bei der Lärmschwerhörigkeit handelt es sich nicht um eine Störung der Schallleitung,  sondern um einen Effekt bedingt durch die Zerstörung der Haarzellen im Innenohr.

Meistens  ist zunächst die Wahrnehmung der hören, später dann die Wahrnehmung der mittleren und eventuell der tieferen Töne betroffen.

die chronische Schwerhörigkeit tritt dabei meistens doppelseitig auf, sie muss aber nicht streng symmetrisch ausgebildet sein.  das heißt Komma beide Ohren können vom Grad der Schwerhörigkeit unterschiedlich betroffen sein. Oft werden subjektive Ohrgeräusche in Form eines Tinnitus berichtet. Eine Lärmschwerhörigkeit kann aber auch ohne das Auftreten eines Tinnitus existieren.

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UNFALLVERSICHERUNG ZAHLT NICHT

 

Die private Unfallversicherung zahlt oft gar nicht. Häufig wird zu wenig reguliert.

Unfall-Policen sind ein gutes Geschäft. Für die Versicherung.

In 2012 haben deutsche Unternehmen Beiträge in Höhe von 6,5 Milliarden Euro eingenommen. Ausgezahlt an Versicherte wurden nur 3,0 Milliarden Euro*.

Wenn es darauf ankommt, kann sich der Versicherte oft nicht auf seine private Unfallversicherung verlassen. Die Leistung wird häufig gekürzt oder ganz abgelehnt. Zur Begründung werden dann vielfach falsche Behauptungen aufgestellt.

Das machen Sie nicht mit! Das machen wir nicht mit! Wir werden der Versicherung klar machen, dass

  • der Unfall Ihren Gesundheitsschaden zu 100% verursacht hat.
  • die Gliedertaxe voll ausgeschöpft wird.
  • Invaliditätsleistungen gezahlt werden.

Berichten Sie mir Ihren Fall.

Ich antworte Ihnen kostenlos und unverbindlich.

info@twitting.eu oder 02331-409319

Hinweis:  Ihre Anfrage ist kostenlos. Meine unverbindliche Ersteinschätzung mit der ich Sie über Ihre rechtlichen Möglichkeiten informiere, ist für Sie auch kostenfrei.

Gerne können wir auch via Skype sprechen.

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* Quelle: Statistisches Jahrbuch des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. 

SCHMERZENSGELD BEI SCHOCK

Wenn Trauer und Erschütterung tief sitzen. Schmerzensgeld bei Schockschäden.

Ein Mitglied der Familie hat einen schweren oder tödlichen Unfall. Dann sitzt der Schock sehr tief. Oft werden nahe Angehörige krank, werden sie körperlich und seelisch aus der Bahn geworfen.

Wenn der Schock tief sitzt.

In vielen Fällen sprechen die Gerichte ein Schmerzensgeld für den seelischen Schmerz zu.

Der Anspruch auf Schmerzensgeld

Bei einem Unfall hat normaler Weise nur der direkt Betroffene einen Anspruch auf Schmerzensgeld. Davon gibt es aber eine wichtige Ausnahme:

Das Schmerzensgeld für Schockschäden.

Hier wird ein Schmerzensgeld dem gewährt, der nicht selbst körperlich verletzt wurde, der aber durch

  • das Miterleben des Unfalls
  • den Anblick der Unfallfolgen
  • die Nachricht vom Unfall
eine Erschütterung der Seel erleidet.
Der Betroffene hat dann einen eigenen Schmerzengeldanspruch.

Voraussetzungen des Anspruchs im Detail

Nur nahe Angehörige wie Ehegatten, Eltern, Kinder etc. haben einen Ersatzanspruch bei einem Schockschaden. Die seelische Reaktion muss den Angehörigen krank machen. Der Schock muss schwerwiegend sein.
Freunde des Verunglückten haben keinen Schmerzensgeldanspruch.

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